Michael Rudolf Widmer - Institut Vita Plus - Forum » Einsamkeit

Vergewaltigt zwischen 15 u 16

(13 posts)
  • Vor 1 Jahr von Iglu3 gestartet
  • Letzte Antwort von Michael Rudolf Widmer
  1. Iglu3
    Mitglied

    Hallo

    Heute bin ich 27 Jahre und damals war ich 15Jahre als mein Leben zerstört wurde. Meine Eltern wollten das ich besser schwimmen lerne, also gingen wir mit Ihnen ins Hallenbad. Meine Schwester und ich machten ein Wettschwimmen woraufhin wir von einem SLRG Rettungsschwimmlehrer angesprochen wurden ob wir nicht interesse hätten mitzumachen. Wir schauten uns das ganze an und fanden, ja klar wieso nicht! ich wurde bei der Jugend untergebracht und meine Schwester bei den jungen Erwachsenen. Nach erfolgreichem Abschluss des Jugendprevets entschloss ich weiter zu machen. Die Freude am Sport wahrte nicht lange. Angefangen hat alles im Wasser, mein Lehrer berührte mich ganz zufällig und immer öfter an der Brust und im Genitalbereich, oftmals dachte ich das ist Zufall!!! Doch eines Tages kam er dann nach dem Training in meine Dusche, er drückte mich in die Ecke und hielt mir den Mund zu, er fasste mich an, zwang mich sein erregtes Geschlechtsteil an zu fassen. Küsste mich. Vergewaltigte mich! Ich habe geschrien und getreten hören konnte mich niemand, da ich mich in wirklichkeit überhaupt nicht bewegen/wehren konnte, vor lauter schock. Es war so brutal und tat so weh!
    Ich wollte nicht mehr ins Training, meine Eltern waren anderer Meinung, ich könne nicht ständig die Sportart wechseln, ich traute mich nicht zu sagen was passiert was. Und so kam er wieder und wieder in meine Dusche. Es gab kein entweichen, ich wurde hingebracht und auch wieder abgeholt wo sollte ich denn hin??? Im selben Sommer veranstaltete der Jugendklub eine Fahrradtour, da wir auch Rennrad gefahren sind, sollte ich da auch mitgehen. Was ich nicht wusste, das der Schwimmlehrer allen anderen Teilnehmern abgesagt hatte nur mir nicht! So kam es das an dem besagten Termin nur er und ich am Treffpunkt waren, ich fragte wo der Rest sei, er meinte die seien alle verhindert. Meine Angst war zu gross um ihm zu sagen dass ich nicht mitwill. Wir fuhren los mitten in einer Waldstrecke hielt er plötzlich an zerrte mich vom Fahrrad in den Wald, riss mir meine Kleider vom Leib und vergewaltigte mich von neuem. Ich konnte mich nicht wehren, wieder war dieser Erstarrungsmoment. Ich schrie innerlich so laut ich konnte, keiner hören mich, keiner half mir. Er liess mich im Wald liegen wie ein Stück Dreck und fuhr davon. Von diesem Tag an war nichts mehr wie früher. Ich war total verstört, liess mich nicht mehr Küssen oder Drücken von meinen Eltern, sperrte mich in meinem Zimmer ein. Ging nur noch raus wenn es unbedingt sein musste. Frass alles in mich hinein, ich platzte fast vor Angst, Schmerz und Hilflosigkeit. Dennoch beschloss ich mit niemandem darüber zu sprechen. Ich hatte Angst das ich meine Familie zerstören würde, Angst das mir niemand glauben würde. Ich gab mir selbst die Schuld daran, wieso hast du es nicht verhindert, ich begann mich und meinen Körper zu hassen. Ich hasse es Frau zu sein, Frau sein heisst immer der schwächere zu sein. Mein Selbstvertrauen sank weit aus tiefer als der Nullpunkt! Ich begann um mich herum einen dicken Panzer aufzubauen, trug nur noch viel zu grosse figurlose Kleider. Versuchte mit meinem Sicksal fertig zu werden. Schlafe seitdem nur noch mit Licht und Kuscheltier!
    Ich verliess mein Elternhaus mit 16 zu Ausbildungszwecken. Mit 18 lernte ich einen Mann kennen der 16 Jahre älter war als ich, er war Polizist er merkte natürlich sofort das mit mir etwas nicht stimmen kann und hackte so lange nach bis ich ihm ein paar details erzählte aber anstatt mich dazu zu überreden den Scheisskerl anzuzeigen versuchte auch er sein Glück, ich hatte Vertrauen zu ihm aufgebaut, er war für mich wie ein grosser Bruder und ich habe mir nichts mehr gewünscht als endlich jemanden gefunden zu haben mit dem ich reden kann der eben für mich da ist. Und was machte er er nützte es masslos aus. Allerdings konnte ich dieses mal davonrennen bevor es dazu kam, da er ja nackt war konnte er mir nicht hinter her. Ich verkroch mich wieder alleine in meine Höle und litt weiter. Traute nichts und niemandem mehr.

    Ich frage mich immer und immer wieder warum??? Warum machen Männer so was????? Warum habe ich es nicht verhindert???? Warum bloss bin ich eine Frau???? Ich hasse mich und meinen Körper dafür!!! Ich schlafe auch 11 Jahre danach noch immer mit Licht und Kuscheltier wache nachts schweissgebadet gequält von Alpträumen auf! Vermeide Menschenansammlungen, Kann noch immer nicht ins Wasser ohne Panik. Manchmal schneide ich mir sogar eine Glatze nur um so Hässlich wie möglich auf die Männer zu wirken. Denn nach wie vor ist für mich jeder Mann ein Vergewaltiger und Mörder, ich habe zu nichts und neimandem Vertrauen.
    Ich musste einfach einmal reden ich halte es nicht mehr aus immer vor allem davonzulaufen, alles Tot zu schweigen.
    Es gibt nichts was ich mir mehr wünschen würde als einen Menschen zu haben der mir zuhört der mich versteht, der mich auch mal in den Arm nimmt, der einfach für mich da ist ohne Hintergedanken!!!!!!!!

    vor 1 Jahr veröffentlicht #
  2. Caro
    Mitglied

    Hallo liebe Iglu3,

    ich kenne die „lauten“ Schreie und ich kenne das Gefühl sich zu hassen. Deine Geschichte ist eine ähnliche wie meine. Nicht die Gleiche, doch verstehe ich sehr gut Deine Gefühle.
    Ich schreibe Dir, weil ich Dir Mut machen möchte. Aus dem Teufelskreis des sich Zurückziehens und der Selbstvorwürfe gibt es Auswege. Ich selbst habe dies vor einiger Zeit in kompetenter Begleitung bzw. Beratung gefunden. Ich durfte erkennen wie schutzlos ich damals war, ich durfte erleben, wie ich begann mich selbst neu anzunehmen und für mich selbst zu sorgen. Ich habe begonnen mich selbst lieb zu haben und für Vergangenes mich nicht mehr zu bestrafen.
    Meine Geschichte begann schon sehr früh, als ich ca. 4 Jahre alt war. Ich möchte hier nicht alles, durch genaues berichten, nochmals durchleben. Doch meine Erlebnisse zogen sich wie ein roter Faden durch mein Leben. Die damaligen Erlebnisse wiederholten sich auf irgendeine Weise immer wieder. Mit 4-5 Jahren hatte ich noch gar nicht verstanden was mit mir geschieht und ich wusste auch noch nicht ob ich etwas falsch mache oder die anderen. Mit 15 Jahren habe ich mich verliebt und war noch gar nicht bereit für die körperliche Liebe. Doch der Junge um den es ging, wollte sich einfach mal ausprobieren und nützte die Gelegenheit mein unsicheres Wesen und mein nicht vorhandendes Selbstbewusstsein zu missbrauchen. Als er mich nahm, versuchte ich ihm zu sagen, ich will das nicht, ich versuchte ihn wegzustoßen, doch er nahm meine Arme und drückte sie weg und bediente sich. Ich schrie laut, doch nichts war zu hören! Meine Seele schrie um ihr Leben! Doch niemand hörte es! Ich machte mich ganz steif und beamte mich weg. Es tat so weh! Am nächsten Tag schämte ich mich unglaublich, alle von der Clique wussten er hatte es geschafft. Ich hielt es kaum aus. Ich gab mir die Schuld, ich sagte mir dauernd wie dumm ich bin und das ich das einzige Mädchen auf Erden bin, das so dumm ist.
    Ein anders Mal wurde ich von einem wesentlich Älteren aus dem damaligen Freundeskreis nach Hause gebracht. Für ihn war dies scheinbar der Freibrief, in ein Waldstück zu halten mit dem Auto, und sich an mich zu bedienen. Auch dort sagte ich, ich will das nicht, ich will von ihm sofort losgelassen werden. Dies störte ihn überhaupt nicht, im Gegenteil, es ermunterte ihn scheinbar mich noch härter festzuhalten und wieder bediente man sich! – Wenn ich dies schreibe, wird mir schlecht und alles kommt von damals zurück! –– Ich bekam noch mehr Wut auf mich, hasste mich, verurteilte mich und beschloss dass ich nichts wert bin und es logisch ist, dass keiner mich liebt! Ab diesem Zeitpunkt ging ich davon aus, dass man solch einen Menschen wie mich nicht lieben kann und ich gestraft gehöre. Zu diesem Zeitpunkt begann ich zu rauchen, ein Selbstmord auf Raten. Ich gab mir alle Schuld und niemals dachte ich darüber nach, dass vielleicht man dies Missbrauch und Vergewaltigung nennt! Für mich war damals klar, ich alleine bin die die nichts wert ist und deshalb kann man sich bedienen.
    Viele Jahre habe ich mich gehasst, viele Jahre gab ich mir die Schuld! Heute erkenne ich, dass ich all diese schweren einschneidenden Erlebnisse (die ich nicht alle hier erzählt habe) überlebt habe!!!! Nicht aufgegeben habe und nach einem Weg für mich gesucht habe, damit zu leben und einen Weg zu suchen, der mir immer wieder aufzeigt, ich bin es mir selber wert! Nur ich alleine, weiß was passiert ist und weiß wie schwer es war! Heute kann ich mich selber in den Arm nehmen und weiß wie stark ich eigentlich war und heute bin. Meine Selbstliebe habe ich mir bewiesen, indem ich aufgehört habe zu rauchen und dies nun schon ein paar Jahre!
    Geschehenes kann ich nicht mehr verändern, doch ich kann verhindern, dass das Erlebte mein Leben beherrscht und mich am Leben hindert.

    Ich finde es unheimlich mutig von Dir, trotz Deiner Ängste, Deinem Misstrauen, dass Du hier über Deine Geschichte schreibst. Dies ist der erste Schritt, für sich selbst zu sorgen. Es lohnt sich, glaube mir, für einen neuen Weg zu kämpfen! – Meine Großmutter nervte mich immer mit dem Spruch: „Du bist selber Deines Glückes Schmied“, ich denke in diesem Spruch liegt eine Menge Weisheit. Wir können selbst dafür sorgen, dass es uns gut geht.
    Ich glaube eine ganze Menge Menschen können Dich verstehen, wenn sie Deine Geschichte lesen und bekommen beim Lesen eine große Wut über einen solchen Menschen, der skrupellos Dich und Deine Lage ausgenutzt hat und solch ein Verbrechen begangen hat! Ich habe auch Männer kennengelernt, die bei solch einer Geschichte unheimlich zornig wurden, dass „Ihresgleichen“ solche Verbrechen begehen und dabei so oft ungestraft davon kommen!

    vor 1 Jahr veröffentlicht #
  3. Iglu3
    Mitglied

    Hallo Caro

    Vielen Dank für deine Antwort. Auch ich habe hier nicht alles erwähnt was passiert ist.
    Darf ich dich fragen, hattest du auch manchmal den Wunsch das dir z.B. ein Unfall Passiert und dir von einer bestimmten Person geholfen wird. Bei mir war das diesen Sommer beim Motorradfahren der Fall, sobald ich losgefahren bin konnte ich mich auf nichts anderes konzentrieren ausser auf diesen Wunsch einen Unfall zu haben, bei dem ein bestimmter Mann (immer der selbe) mir geholfen hat und ich einen neuen vertrauenswürdigen Freund zum reden habe.
    Mein Problem ich bin über 400Km von meinem Zuhause weg, genau vor einem Jahr bin ich ausgewandert, des Freundes Wegen. Ich tat mich unheimlich schwer mich mit der Situation abzufinden das keine Freunde mehr da sind. Lauter fremde menschen. Das ich ganz alleine war, Mein Freund weiss gewisse dinge kann sie zwar verstehen kommt aber nicht so richtig damit klar.
    An dieser Weihnachtsfeier wurde ich dann von einem Arbeitskollege (genau dieser Person) an den Bahnhof gefahren, er fragte mich warum ich mich manchmal so komisch benehme. Ich sage ihm schlechte Erfahrungen, er fragte weiter und ich sagte ihm was er wissen wollte. In diesem Momment ist der Vulkan wieder ausgebrochen, mein Freund für 2 Wochen weg, und der Kollege auch weg. Keiner da wo ich mit reden kann. Ich habe die letzte Woche gelitten ohne ende, war alleine, bis ich entschloss es hier zu schreiben. Manchmal möchte ich schreien oder Weinen aber es geht nicht mehr, ich traue bzw. verbiete mir Gefühle zu zeigen.
    Wie soll ich vorgehen wenn ich diesen Arbeitskollengen wieder sehe, so tun als wäre nichts gewesen? Ihm sagen das er die Person sei mit der ich gerne immer reden möchte wenn es mir schlecht geht??? Ich sehe ihn kaum er musste die Schicht wechseln. Was soll ich nur tun???? Er hat doch selber genug Probleme, wie kann ich mit ihm Komunizieren???
    Danke

    vor 1 Jahr veröffentlicht #
  4. Caro
    Mitglied

    Hallo Iglu3,

    mich befremdet ein wenig Deine Frage. Warum musst Du einen Unfall haben, um mit jemanden reden zu können? Das klingt so nach Mitleid. Wenn ich schreibe „Selbstmord auf Raten“ meine ich, dass ich nicht vor hatte mich umzubringen, sondern unbewusst mich ungesund verhielt. In Kauf nahm durch z.B. Zigaretten schneller meine Lebenszeit zu verprassen. Ich gebe zu ich habe mir manchmal gewünscht nicht mehr zu sein, eben weil ich mich selbst nicht annehmen konnte.

    Du schreibst Du bist wegen dem Freund ausgewandert und fühlst Dich so allein. Was ist mit Deinen alten Freunden, hast Du mit ihnen keinen Kontakt mehr? Was erwartest Du von dem Arbeitskollegen? Könnte es sein, dass Du in ihn verliebt bist und Dich von Deinem Freund nicht richtig verstanden fühlst? Ist es möglich, dass Du in dem Arbeitskollegen eben diesen erhoffst, den Du erwähntest beim ersten Mal hier im Forum? Verstehen kann ich Deine „verwirrenden“ Gefühle sehr gut, einerseits hasst Du alle Männer und gleichzeitig wünschst Du Dir eben den ganz Besonderen, der Dich versteht und für Dich da ist. Ich glaube jeder wünscht sich einen Mensch an seiner Seite, der ihn versteht und wenn es im Unterbewusstsein ist.
    Ich selbst glaube, erst wenn man sich selbst annehmen kann und für sich selbst gut sorgen kann, kann eine Beziehung gut funktionieren. Für mich, bin nur ich verantwortlich mit meinem Erlebten umzugehen. Es ist Teil von meinem Leben, nicht Teil von einem anderen, somit ist es für mich klar, dass ich die Vergangenheit für mich verarbeite. Damit verhindere ich den sogenannten „Vulkanausbruch“ (wenn ich Dich damit richtig verstanden habe). Bei meinem neuen Weg habe ich mir schmerzhaft angesehen, welche Verhaltensmuster ich mir selbst entwickelt hatte durch das Erlebte. Ich erkannte dabei die Wechselwirkung und begriff für mich, dass einige einfach falsch waren. z.B. Ich habe, da ich mich selbst nicht annahm und auf meine Bedürfnisse achtete, nie gesagt was ich eigentlich will, dies in der Annahme man hört mich sowie so nicht oder ignoriert mich schlichtweg.
    Wie sollte mein Gegenüber dann wissen, ob dies für mich okay ist oder nicht? Ich frage mich heute, habe ich erhofft, dass alle um mich herum Hellseher sind? Wenn es Schwierigkeiten in der Partnerschaft gab, war dies für mich ein Beweis, dass ich nicht liebenswert bin. Manchmal konnte ich nicht mehr unterscheiden, was ist jetzt und was gehört zu damals.

    Heute erkenne ich den roten Faden, der sich durch meine Vergangenheit zog und dies hilft mir zu unterscheiden. Besonders wenn sich körperlich etwas wiederholte – doch diesmal zärtlich gemeint – missverstand ich dies, denn mein Körper lies sofort gewalthafte Erlebnisse hoch kommen. Heute lebe ich mit einem Partner, der sehr behutsam darauf eingeht und weiß um meine Geschichte. Dies braucht Zeit, denn auch ein Partner lernt erst damit umzugehen, es ist ja kein Alltag. Je offener und ehrlicher ich ihm zeige oder sage was in mir vorgeht, um so mehr kann er darauf logischerweise eingehen.
    Ich habe somit die Erfahrung gemacht es lohnt sich, seine Gefühle dem Gegenüber ganz ehrlich auszudrücken.

    vor 1 Jahr veröffentlicht #
  5. muus
    Mitglied

    Hallo Iglu3

    Es tut mir shr leid, was dir passiert ist!

    Auch ich wurde vergewaltigt. Ich war 18 Jahre alt. Aus Angst, da er mich bedroht hat, und aus Scham habe ich Ihn nicht angezeigt.

    Das schlimme ist, ich hab es nicht für mich getan, sondern für meinen Vater. Er ist Polizist und ich bin die sein viertes Kind, seine einzige Tochter, seine kleine muus. Er wäre ein gebrochener Mann, wenn er wüsst, was mir passiert ist. Seine Welt würde zusammenbrechen.

    Ich weiss, es ist nicht leicht über das Erlebte zu sprechen. Aber ich habe mich in meiner Situation an einen Psychologen gewandt, denn ich wusste, dass ich nicht alleine damit fertig werde. Es war hart, aber dank dem bin ich heute soweit, dass ich einem Mann wieder vertrauen kann. Natürlich gibt es auch noch bei mir Situationen, bei denen mein Körper einfach blockiert, dass kann mir immer und überall passieren, doch es wird von Tag zu Tag besser. Ich kann in diesen Momenten nicht einmal sagen, was der eigentliche Auslöser ist.

    Es ist ein guter Anfang, wenn du mit deinem Partner über das erlebte reden kannst, doch ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich die Personen, dann selbst sehr ohnmächtig fühlen und nicht wissen, was sie sagen sollen. Daher ist die proffesionelle Hilfe so wichtig, denn dort hilft man dir damit umzugehen.

    Ich wünsche Dir, dass du die Kraft hast dir proffesionelle Hilfe zu suchen, denn glaube mir, alleine wirst du damit nicht fertig (auch wenn ich es dir wünschen würde).

    Denk daran, du bist nicht alleine...

    Alles Liebe

    muus

    vor 1 Jahr veröffentlicht #
  6. Iglu3
    Mitglied

    Hallo Caro

    Ich versuche es anders zu formulieren, ich meinet damit nicht das ich dachte ich möchte jetzt einen Unfall und stieg dann aufs Motorrad. Ich wollte damit nur sagen dass ich es einfach nicht geschafft habe wenn ich gefahren bin mich aufs fahren zu konzentrieren, es war irgendwie wie wenn ich beim Fahren versuchte meine Probleme zu verarbeiten, ich wurde einfach nicht eins mit meiner Maschiene, ich fuhr so schlecht das es ohne weiteres hätte passieren können das ich stürze, ich war irgendwie völlig weggetreten und wenn ich "wieder zu mir kam" musste ich jedes mal denken, was hätte es denn schon gemacht wenn ich gestürzt wäre, es hätte eh keiner gemerkt das ich fehle.

    Meine alte sowie meine neue Arbeitsstelle ist niccht so eine normale Arbeit, es ist eigentlich eher wie eine Familie wie ein zweites Zuhause, wir sitzen jeweils 24h aufeinander, da kennt man sich eben besser als das bei einer normalen Arbeit der Fall ist. Wir Arbeten, Kochen, Essen zusammen, Spielen Fussball, schauen zusammen Fernseh und gehen bei jedem einsatz zusammen durch dick und dünn, jeder muss sich auf den anderen verlassen können da dies bei unserem Job oft über Tod und leben entscheidet....

    Bei meiner alten Arbeit hatte ich Kollegen mit denen ich z.B. abensd Billiard spielte, oder wir mal Sonnags auf arbeit was zusammen machten, beim Dienstsport rannte ich immer mit dem selben Kollegen und eben genau dabei haben wir viel miteinander geredet, ich konnte mit ihm über alles sprechen, er hat mir zugehört mich manchmal auch wachgerüttelt, aber das wichtigste für mich war das er nicht ein einziges mal interesse an mir gezeigt hat. Es war einfach spitze, ich musste nie Angst haben das er mehr will und trotzdem war er immer für mich da auf Arbeit.
    Hier bei der Arbeit komme ich mir oft als durchsichtig vor, ich habe das gefühl keiner will was mit mir zu tun haben, dabei bin ich wahrscheinlich selber schuld, da ich mich irgendwie selber abschirme,mich zum Beispiel immer an einen leeren Tisch setze auch wenn anderswo noch ein Platz frei wäre, weil ich das Gefühl habe, das ich die anderen stören würde, das sie nichts mit mir zu tun haben wollen. Abends verziehe ich mich meistens in mein Ruheraum und legen mich hin, enttäuscht das mich keiner sieht. Das keiner sagt setz dich doch mal zu uns, oder so was!!! Dieser kollege war bis vor kurzem bei uns auf der Schicht und er war der einzige der sich ab und zu zu mir an den Tisch gesetzt hat, der einzige der mit mir geredet hat, irgendwie der einzige der mich überhaupt gesehen hat, jetzt ist er leider weg. Ich hatte wohl die Hoffnung das eben genau dieser Kollege den alten Kollegen ersetzen könnte!! Mit dem man reden kann ohne das man Angst haben muss das er mehr will.
    Ich denke das ich mir bei einer Unfallsituation (ich arbeite in einer Hilfsorganisation) erhofft habe das meine Mannschaft auf mich aufmerksam wird, das sie merken das es mich gibt und das wohl irgendwie da draus neue Freundschaft und ein neuer Kollege entsteht der den alten ersetzen kann. Desshalb soll dieser Kollege immer bei dem Unfall dabei sein?!
    Freundschaften über eine grosse Disanz aufrecht zu erhalten ist fast nicht möglich, die Freunschaft geht zwangsweise auf längere Zeit verlohren, mann sieht sich sehr selten, man verändert sich, irgendwann passts einfach nicht mehr. Wenn ich mich mit meinem alten Kollegen treffe ist das immer ein komisches gefühl, keiner weiss irgendwie so recht wie mit umgehen. Er ist enttäuscht das ich weggegangen bin und ich bin enttäuscht das ich ihn nicht mehr habe und so langsam verliere!
    Verliebt sein, keine Ahnung ob ich das überhaubt sein kann, meine Beziehng zu meinem Freund besteht eigentlich nur da drin das wenn wir uns mal sehen, das ich nicht alleine bin besonders wenns dunkel ist, mehr geht von mir aus nicht. Wenn er mehr will dann sagt er es und ich halte dann halt hin und muss dabei ständig an die Hölle denken. Ich habe schon oft ans schlussmachen gedacht, aber dann wäre ich wieder alleine, wir haben eben erst zusammen gebaut, weil er das wollte! Sehen uns aber nur 2 mal pro Woche, der rest ist immer einer von uns auf Schicht.
    Ich sage wie du das auch geschrieben hast eigentlich nie was ich will! Meine Gefühle unterdrücke ich, ich versuche immer den anderen alles recht zu machen.
    Ich muss wohl erst mal mit mir selber fertig werden? Wie hast du das gemacht? Wie hast du dir geholfen?
    Gruss

    vor 1 Jahr veröffentlicht #
  7. Caro
    Mitglied

    Liebe Iglu3,

    jetzt verstehe ich Dich besser, denn vorher klang alles für mich etwas verworren, da ich Dich und Deine Gefühle nicht kenne.
    Für mich ist nun verständlich, was Du Dir wünschst und was Du vielleicht noch selbst für Dich brauchst. Es hört sich so an, dass Du noch nicht in Deiner neuen Arbeitsstelle Fuß gefasst hast, aber eigentlich Dir den Kontakt zu Deinen Arbeitskollegen wünscht.
    Ich kann mir vorstellen, dass es vielleicht schwierig ist den ersten Schritt zu tun, doch vielleicht trauen sich Deine Arbeitskollegen nicht so recht auf Dich zu zugehen. Weißt Du, dies hatte ich damit gemeint, lernen für sich selber zu sorgen. Momentan schützt Du Dich vielleicht, indem Du Dich nicht zu ihnen setzt. Vielleicht versuchst Du einmal Dich zu Ihnen zu setzen. So sorgst Du dafür, dass man Dich besser kennenlernen kann und man Dich sieht. Ich weiß da braucht man auch Mut manchmal dazu, jedenfalls ging mir dies oft so. Durch meine eigene Selbstunsicherheit, meine Selbstzweifel und des nicht vorhandenen Selbstbewusstsein, fiel es mir schwer solche Schritte zu tun. Wie geht es Dir dabei? Hast Du es mal probiert und versucht mit Deinen Arbeitskollegen Kontakt aufzunehmen? In ein Team hinein zukommen, das vielleicht schon einige Zeit eng miteinander arbeitet, habe ich selbst erlebt, ist schwierig sich sofort dazu gehörig zu fühlen. Es lohnt sich selbst die ersten Schritte zu tun.
    Du fragst mich wie ich dies geschafft habe, mit mir selber klar zu kommen, bzw. ich nenne es in meine eigene Lebendigkeit zurückgekehrt zu sein. Weißt Du nicht um sonst schreibe ich hier in diesem Forum, denn ich habe durch die Seminare mein Weg gefunden. Zuerst ging ich in ein Lebens-Trauer-Seminar, ich hatte zwar keinen Menschen verloren, sondern wollte wissen wie geht man mit der Trauer Anderer um. Ich begegnete dort vielen wunderbaren Menschen, die durch ihre Gefühle dort zeigten, wie lebendig sie wurden. Irgendetwas begann sich in mir zu ändern, da ich durch das Seminar viel gelernt habe. Ich spürte auch den Wunsch noch mehr davon zu erfahren. Bis zu diesem Zeitpunkt war mir noch nicht klar, dass es um meinen roten Faden im Leben ging. Ich beschloss nach einiger Zeit noch ein weiteres Seminar für mich zu buchen. In diesem Seminar kam ich Stück für Stück zu meinem Lebensthema und erkannte dabei meine eigenen entwickelten Verhaltensmuster, geprägt durch die traurigen Erfahrungen in meinem Leben. Das Gute an diesen Seminaren war, dass jeder sein eigenes Tempo bestimmte und auch nur soviel wie er bearbeiten wollte eigenverantwortlich zuließ. Dies stärkte mich schon und ich lernte auf eine einfache Art, gut für mich zu sorgen. Es gab mir Mut, Dinge anzusehen die schmerzhaft waren, doch ich fühlte mich geborgen in der Seminargruppe und wusste dass sie mit mir und meinen Gefühlen respektvoll umgehen. Jeder dort hat dies erfahren, sie waren alle meine Begleiter und ich war ihr Begleiter. Es geht hier nicht um eine Selbsthilfegruppe, auch soll Erlebtes nicht immer wieder aufgewärmt werden, sondern man lernt das Erlebte umzuwandeln und das schwere Belastende zu verabschieden. Die Geschichte bleibt ein Teil unseres Lebens, das einen geprägt hat, aber es bekommt einen neuen Blickwinkel für die Zukunft.
    Liebe Iglu3, ich wünsche Dir, wie Muus es schon schrieb, die Kraft etwas für Dich zu tun und einen neuen Weg für Dich zu finden.
    Alles Liebe
    Caro

    vor 1 Jahr veröffentlicht #
  8. Iglu3
    Mitglied

    Hallo Muus und Caro

    Vielen Dank für eure Ratschläge, ich habe verstanden das ich professionelle Hilfe brauche. Diese werde ich allerdings erst im nächsten Herbst in anspruch nehmen können, da ich gestern erfahren habe das ich bis mitte August 350km weit weg von zuhause zu einer Ausbildung muss für ein halbes Jahr. Ich glaube nicht das ich Ausbildung und Therapie zusammen packe. Oder wie war das bei euch?
    Diese Woche war hart, dieses Gespräch hat mir sehr zugesetzt, zumal nie einer zuhause war. Ich muss sagen eure Antworten haben mir sehr geholfen diese Woche zu überleben.
    Ich habe mich vorhin mit meinem Freund am Telefon gestritten weil ich gesagt habe das ich ziemlich fertig bin nach dieser Woche. Er kann es überhaupt nicht verstehen und sagte dann wer ist denn hier nicht normal, er täte ja keine Psychotherapeutin gebrauchen. Dies tut mir sehr weh, ist es eine normale Reaktion, das er nicht weiss wie mit umgehen??? Kann man von seinem eigenen Freund nicht mehr verständniss erwarten?

    Viele Grüsse

    vor 1 Jahr veröffentlicht #
  9. Caro
    Mitglied

    Hallo Iglu3

    Ich schreibe Dir heute nur kurz, da ich gleich fort muss.
    Die Reaktion von Deinem Freund zeigt für mich nur, dass er selbst Schwierigkeiten hat mit Deiner Geschichte um zu gehen. Vielleicht liegt es auch dabei daran, dass für ihn so manches nicht ganz klar rüber kommt. Wichtig nach meiner eigenen Erfahrung ist, dass es gut ist für sich selbst zu sorgen und nicht so auf das Gegenüber in dem Fall zu achten. Damit ist nicht gemeint, es soll Dir egal sein wie es dem anderen geht, sondern es ruhen lassen, wenn dein Gegenüber nicht gleich folgen kann. Er hat es nicht erlebt und er kann es nicht mal schnell eben erfühlen, was es für Dich speziell bedeutet. Wenn Du es für Dich geordnet hast, wird es für den Gegenüber auch verständlicher.
    Auf Deine Frage, wann professionelle Hilfe, ich denke fühle erstmal in Dich hinein was für eine Hilfe Du benötigst und wie Du es für Dich angehen möchtest. Es muss in erster Linie nicht das nächst Beste sein, sondern der Weg der für Dich begehbar ist! Es gibt viele Angebote, doch es muss zu Dir passen! Ich wollte damals keine Psychotherapie, noch irgendeine Analyse, ich fand aber auch meine Geschichte auf eine andere Weise. Ich bin ein Mensch, der gerne selbst bestimmt und nicht sich abhängig machen möchte. Was nicht heißen soll Psychotherapie macht abhängig. Es heißt einfach für mich war dies nicht der Weg. In den Seminaren, wie ich Dir geschrieben habe, fand ich meinen Weg. Ich konnte dort selbst bestimmen, wie und was ich "bearbeiten" wollte. Durch meinen eigenen Prozess, reifte je nach Situation der Moment sich das eine oder ander anzusehen mit all seinen Gefühlen. Wenn Dich dies noch mehr interessiert, kann ich Dir gerne ein ander Mal mehr davon schreiben.
    Somit wünsche ich Dir, dass Du Deinen Weg findest der für Dich begehbar ist.
    Liebe Grüße und ich hoffe der Nikolaus war lieb zu Dir :-) und hat Dir auch etwas gebracht, sonst sei Dein eigener Nikolaus!!
    Caro

    vor 1 Jahr veröffentlicht #
  10. Iglu3
    Mitglied

    Hey Caro

    Ich habe mich vorher etwas danach umgeschaut aber bei denen Seminaren auf dieser Seite wüsste ich nicht welches ich nehmen müsste und ist das nicht etwas viel eine Woche am Stück? oder die Tagesseminare, reichen die aus? Würde mich schon interessieren.
    Na ja wünsche dir auch ein schöen Nikolaus, ich bin alleine und gehe gleich zu Bett das ich morgen Arbeiten muss.
    Gruss Iglu3

    vor 1 Jahr veröffentlicht #
  11. lucy
    Mitglied

    hallo Iglu
    ich muss erlich sagen ich habe es voll und ganz nachvolziehn können,wie du dich fühlst.ich selber habe ein sehr schmerz haftes leben und kindheit hinter mir.ich weis das ich es nie wieder schafe kinder zu bekommen und das hat mich mein hanzes leben gekostet.ich war 4 alls ich vergewaltetigt wurde und zu hause bei meiner mutter ging es dan weiter.ich war wochen lang manchmal alleine und konnte nicht mit jemanden daruber sprechen den ich versucht viel aber igentwie wollte keiner verstehn .ich hatte schon sehr früh mein ersten suizid.und ich war manchmal uberhaubt nicht mer ich selber alles was ich wusste war es waren oft ganz fremde die einfach zu mir nach hause kammen und mich vergewaltetigten,manche schlugen mich krankenhausreif,und ich hing auch schon 1 woche in ketten in einer lehr stehenden wonung an der decke,mann wollte mich erst nicht ein schulen ich wollte auch gar nicht mehr,aber es hies man kann dem kind doch nicht klar machen das die leute nicht angezeigt worden sind und es nur mal so ist.ich hatte stendig gespreche inder schule und wured andauerd dran erinnert was eigentlich passiert sei.ich brachte mich andeuert selber um.dan machte ich ins bett.es hörte nicht auf immer wieder drohte man mir ich wurde früh sterben ich mus doch versteh,das ich nur mal nimand bin der es verdint hat zu leben sien wurden so lange weitwer machen bis ich apatisch bleibe,bi zu dem tag ,wo ich nicht mehr weiter wusste und das messer nahm und versuchte mein mutter das messer in den rucken zu werven,da war für mich ein punkt erreicht das ich alles tun wurde um zu leben und wen ich dafür töten muss es ist zwar verruckt,aber ich weis heute.dasw es auch ander mädchen gibt die es verstehn wenn mann nicht sterben will,kann der verstand auch anders handeln das ist ein reflecks.ich habe nie jemanden gehabt der mich versteht seit der kindergarten zeit hatte ich 3 bekantschaften aber keine freunde.ich hatte nie kinder zum spielen ind ich musste winhnachten aufgetakelt vorm baum stehn.nie geburtstag feiern mit kinder.ich ofe nur heut für mich das die menschen einestages verstehn werden was sie mir angetan haben.den ich werde älter und bin schon 30 und ich werde3 mitel finden um gewaltetige kraft erstaren zu lassen und sigen.auch ich werde für mich akzeptieren mussen da ich jetzt das alter erreicht habe und weis wie der hase leuft.ich hatte nie jemanden in meiner wohnung sitzen habe dvd oder andere sachen mit menschen gemacht.ich hoffe,das ich nie wieder verstehn soll das ich nicht leben darf.ich wunsche dir viel glück.

    vor 1 Jahr veröffentlicht #
  12. lucy
    Mitglied

    hallo
    noch zu meinem leben ich höre seit 10 jahren stimmen und bin in meiner stadt schon bekann mann lasst mich voll auflaufen und keiner hier ist in der lage mich zu retten habe in den 10 jahren 7 mal selbsmord begangen habe inder innenstadt die nerven verloren weil ich nirgenswo hingehöre und auf den stimmen den verstand verliere und nicht mehr weiter weis und manchmal mit dem messer inder inenstaddt auf kleine kinder babys und alles was ich als schwecher finde .aber man hilft mir nicht ich werde immer intensifer wansenik um euch die in meier stadt leben los zu werden .aucgh wenn es unglaubwurdig klingt ich kann das nicht so in worte fasen .ich weis nur wenn ich leben will.soll ich alles aber auch alles dafür tun sogar über leichen gehn .ich werde mich immer wiede4r in ganz deutschland fersuchen hilfe zu krigen und auch mich ans ausland wenden den ihr könnt euch vorstellen das das echt den verstand zu einem leben gezwungen wird wo einige bestimmt nicht so einfach dafon kommen.irgentwo auf dieser weld auch wenn es nicht deutschland ist muss es doch ein gesetz geben .mann kann doch nocht wirklich dafon kommen jemanden zu zwingen alles zu duch leben und dan in der ofenlichkeit vwersucht zu zu stechen aber wansenig es nicht schaft und 2000 mal versucht wild in der stadt den menschen vor der nase rumzufuchteln und in der hofnung mann erwischt in und ich darf leben

    vor 1 Jahr veröffentlicht #
  13. Liebe Lucy
    Du suchst Hilfe. Hier eine gute Adresse: Kontaktiere doch mal Prof. Dr. med. Nossrat Peseschkian. Er ist Psychotherapeut und Facharzt für Psychiatrie, Neurologie und psychotherapeutische Medizin in Wiesbaden / Deutschland.
    Ich wünsche Dir viel Kraft und den Mut Hilfe anzunehmen.
    Alles Gute
    Michael

    vor 1 Jahr veröffentlicht #

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