Trauer bei Verlust eines Kindes
Ich habe meinen Sonnenschein verloren. Was soll ich tun?

Trauern, trauern, Trauer verarbeiten. Der Verlust eines Kindes löst verständlicherweise immer sehr tiefe Gefühle aus – und dies unabhängig des  Alters des Kindes. Alles was ich bei Frage 31 geäußert habe trifft hier auch zu. Was beim Verlust eines Kindes als erschwerend, vertiefend empfunden werden kann: Unsere Wunschvorstellungen in ein Kind, unsere Zukunftspläne für das Kind, die Verbundenheit mit dem eigenen Kind (mein Fleisch und Blut) – um hier nur einige zu nennen. Weiter erscheint es uns oft als naturgesetzwidrig, dass ein Kind vor seinen Eltern sterben soll. Alles was ich hier sage, gilt für beide Elternteile auch einzeln, im Eltern-Verbund und für die Geschwister im gleichen Maße. Kannst Du Dir vorstellen, wie wichtig es ist, deshalb, wenn irgendwie nur möglich, alle Familienmitglieder in die Trauerverarbeitung, einzubeziehen? Beim Verlust eines Kindes ist weitgehende und umfassende Trauerarbeit erforderlich. Dies ermöglichkt trotz des schweren Verlustes sein Leben wieder mit Zuversicht, Vertrauen und Lebensmut leben können, entlastet die Beziehung, ja die ganzen Familie und im besonderen Maße auch Geschwister. Die ganze Komplexität von Trauerarbeit wird beim Abschied nehmen von einem Kind spürbar. Hier kann ich Dich, aus tiefstem Herzen nur motivieren: Gönne Dir, Deinem Partner, Deiner Beziehung, den Geschwistern zu liebe echte Trauerarbeit.

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