Schwere Erlebnisse lässt man am besten ruhen.

Zum Thema «ruhen lassen» habe ich mich bereits geäußert. In der Kombination mit «schwere Erlebnisse, Lebenseindrücke oder Schicksalsschläge» höre ich eindeutig Beklemmung, Angst heraus. Auch hier erlaube mir die direkte Frage: Wovor hast Du Angst? Vor was möchtest Du am liebsten die Augen verschließen? Oder was hat Dich gelehrt, dass nicht hinsehen (fühlen) besser ist? Ich kann mich hier nur wiederholen. Was nicht verdaut wird, stößt immer wieder auf – liegt, wie es der Volksmund so schön sagt «auf dem Magen». Kennst Du das? Das ist auch die Erklärung, wenn einen die Trauer, Traurigkeit, schwere Gefühle, dumpfe Ängste, Beklemmungen etc. immer wieder heimsuchen. So lange Du diese Gefühle die verarbeitet werden wollen spürst, geht es Dir eigentlich gut. Du brauchst nur die Chance zu ergreifen und zu handeln. Etwas komplexer wird es, wenn Du nichts mehr spürst – nur noch, dass Du nichts spürst, Dein Leben keine Farbe, Freude, Emotionalität mehr aufweist. Dann empfehle ich Dir schnellstens zu handeln. Aber Du bist ja dabei, denn Du liest ja diese Zeilen und von da ist es nur noch ein kleiner Schritt.

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