Gibt es Grundprinzipien wie «Trauer» abläuft?
Ja, rund 7 Milliarden. Die Trauer ist im Prinzip so individuell wie jeder einzelne Mensch. Klar, es gibt schon «tendenzielle Abläufe, Phasen» zum Beispiel bei sehr schweren, traumatischen Ereignissen wie: Schock, Erstarrung bei Eintritt / Negierung, Ignoranz des Ereigneten / Krise, Zusammenbruch, Überreaktion / Resignation, Chaos wird Alltag / Akzeptanz des IST, Psychische – Körperliche Symptome / neuer Alltag, Stabilisierung. Aber eben – dies sind wirklich nur «Grundmuster». Die Ausprägung bei jedem Einzelnen kann komplett anders erfolgen. Etappen fallen aus, dafür manifestieren sich andere umso intensiver, etc.
Seit eher versucht der Mensch und insbesondere die Menschen, welche das Helfen in diesen Themen zu Ihrem Forschungsthema gemacht haben, Muster, Prinzipien, Systeme zu erkennen. Das Geschäft mit den Erkenntnissen manifestiert sich in einem Kommen und Gehen von neuen Therapie- und Verhaltensmodellen. Es wäre so schön und einfach, wenn Ereignis x einfach mit Intervention y «behoben» werden könnte. Doch dann müssten alle Menschen bei Ereignis x sich gleich verhalten und dasselbe fühlen, etc. Und wenn dem auch noch so wäre, müsste aber Intervention y ebenfalls bei jedem Menschen dasselbe bewirken.
Doch der Mensch wird für uns umso komplexer je mehr wir anscheinend über ihn wissen. Allen voran in den Bereichen Emotionalität und Gefühlswelt. Es gibt namhafte Forscher die sich jahrzehntelang z.B. mit der Trauer und ihren Phänomenen befasst haben und befassen. Doch auch sie alle weisen keine allheilenden Methoden auf.
Am erfolgreichsten ist es immer noch, auf die Thematik so individuell wie nur möglich einzugehen. Deshalb auch unser breites themenspezifische Angebot. In den Prozessen und unserem gemeinsamen zielgerichteten Tun in unseren Seminaren, «arbeitet» jeder Teilnehmer an seinen eigenen höchst individuellen Themen und Ausprägungen. Das zielgerichtete Tun, unser Zusammenspiel und der gemeinsame Austausch ermöglichen jedem einzelnen Teilnehmer, auf sichere und geschützte Art und Weise, sich seinen Themen zu nähern. Du schaffst, sie zu erkennen, anzunehmen, zu respektieren und in dieser Atmosphäre unter entsprechender An- und Begleitung zu verarbeiten und umzuwandeln.
Schweres, Erlebtes bleibt teil Deiner Biographie, denn es ist und bleibt Teil Deines gelebten Lebens. Aber es verliert in diesem Umwandlungsprozess seinen bremsenden, lebenslähmenden, ermüdenden und schweren Einfluss auf Dein aktuelles Sein und damit auf Deinen weiteren Lebensweg. Diese im wahrsten Sinne des Wortes neue «Leichtigkeit» verleiht Dir neuen Lebensmut, neue Lebenslust und… neue Lebendigkeit.
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